Bonn (ots) - Die Feuerwehr wurde am Donnerstag im Laufe des Tages bei zwei Einsätzen im Bereich Tierrettung gefordert.

Im ersten Fall wurde der Fuchs, der am Vortag schon in der Friedensplatzgarage aufgetaucht war und von dem man ausging, er habe sich aus diesem Bereich entfernt, erneut gesichtet. Er befand sich im 3.Untergeschoß der Tiefgarage am Friedensplatz unterhalb einer aus mehreren Stahlteilen bestehenden PKW Rampe. Die Rampe führte aus einem räumlich sehr begrenzen Bereich heraus in den übrigen Garagenbereich. Durch ein Netz wurde Bereich so gesichert, dass der Fuchs nicht fliehen konnte. Teile der Rampe konnten demontiert werden und zusammen mit den Mitarbeitern der Bonner City Parkraum GmbH wurde versucht das Tier einzufangen. Alle Versuche das Tier einzufangen, verliefen erfolglos. Der verständigte Jagdausübungsberechtigte stellte bei dem Tier eine typische, zurzeit häufig auftretende Erkrankung an Fuchsräude fest. Somit musste das Tier noch vor Ort leider getötet werden. Nach erfolgter Tötung und Rücksprache mit einer städtischen Veterinärin, wurde der Fuchs durch die Kräfte der Feuerwehr geborgen und der Tierkörperbeseitigung zugeführt.

Im zweiten Fall wurde die Feuerwehr zu einer Möwe alarmiert, die sich im Bereich der Kennedybrücke an einer sogenannten "Radartonne" verfangen hatte. Unter "Radartonne" versteht man den an einem Ausleger auf gehangenen, orangenen Warnkegel, welcher an den Brückenpfeilern angebracht ist. Mithilfe des Feuerlöschbootes wurde die Besatzung des Gerätewagens Tierrettung so unterhalb dieses Auslegers in Position gebracht, das das unverletzte Tier, befreit werden konnte. Die Möwe flog daraufhin weiter.

Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr sowie des Führungsdienstes.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn
Pressestelle
Joerg Schneider
Telefon: +49 228 7170
www.bonn.de/@feuerwehr-und-rettungsdienst

Original-Content von: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn, übermittelt durch news aktuell

Posted: 2017-09-22 18:22:55