Trier (ots) - In der Engelstraße versuchten Unbekannte, nachdem sie am 6. Januar unbemerkt in ein Mehrparteienhaus gelangten, sich durch Aufhebeln der Wohnungstür Zutritt in eine der Wohnungen zu verschaffen. Die Mieter verließen das Anwesen gegen 9 Uhr in der Früh. Als sie gegen 18.30 Uhr nach Hause kamen, stellten sie die eindeutigen Beschädigungen an ihrer Wohnungstür fest und erstatteten Strafanzeige.

Ein weiterer Einbruch scheiterte in der Nacht zum 6. Januar in der Schweringstraße in Trier-Euren. Auch hier hatten unbekannte Einbrecher versucht, die hölzerne Haustür eines Mehrfamilienhauses aufzuhebeln. Die Anzeigeerstatterin hatte die Aufbruchspuren am gestrigen 6. Januar gegen 10.30 Uhr festgestellt und gleich die Polizei eingeschaltet. Der Tatzeitraum dürfte zwischen Montag, 5. Januar , 19 Uhr und der Feststellzeit liegen.

Der dritte misslungene Versuch, in die Wohnung der Geschädigten in einem Mietshaus in der Stresemannstraße einzubrechen, wurde der Polizei ebenfalls erst am gestrigen 6. Januar angezeigt. Wie in der Engelstraße verschafften sie die Täter auf unbekannte Weise Zutritt in das Mehrfamilienhaus. Hier versuchten sie sich erfolglos mit Hebelwerkzeugen an einer Wohnungstür. Die Geschädigte kann den Tatzeitraum lediglich vom 24. bis zum 31. Dezember eingrenzen.

Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, müssen die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei zeigen.

Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0651/97792290 an die Kriminalpolizei in Trier zu wenden.

Die Polizei rät insbesondere in Mehrparteien- oder Mietshäusern, die Hauseingangstür nicht wahllos mittels Fernbedienung/Türöffner zu öffnen, offen stehen zu lassen oder den sogenannten "Türschnapper" unbeaufsichtigt auf "Offenpositon" stehen zu lassen. Auch nach dem Verlassen oder Eintreten in das Haus sollten sich Berechtigte versichern, dass Unbefugte die Gelegenheit nicht nutzen, um Zutritt zum Haus zu erlangen.

Ein gezieltes Ansprechen von ortsfremden Personen im Hausflur und das Erfragen ihres Ziels hilft ebenfalls, potenzielle Täter von ihrem Vorhaben abzuschrecken.

Mehr Informationen rund ums Thema unter www.polizei-beratung.de

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Trier

Telefon: 0651-9779-0
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Posted: 2016-01-07 13:52:42