Worms (ots) - Weil ihm wegen Zahlungsrückständen von seinem Energieversorger die Stromzufuhr abgedreht wurde, griff ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wallstraße zu unkonventionellen Methoden. Zunächst brach er die Tür zum Dachboden...


Worms (ots) - Weil ihm wegen Zahlungsrückständen von seinem Energieversorger die Stromzufuhr abgedreht wurde, griff ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wallstraße zu unkonventionellen Methoden. Zunächst brach er die Tür zum Dachboden auf, um so an eine funktionstüchtige Steckdose zu gelangen. Von dieser legte er ein Kabelkonstrukt aus einer Dreifachsteckdose, einem Verlängerungskabel und einzelne, mit Lüsterklemmen verbundene Kabellitzen quer durch den Hausflur bis in seine Wohnung. Die Polizei konnte den 39-jährigen Wormser am Mittwoch, gegen 13:00 Uhr, antreffen und das gesamte Kabelpaket sicherstellen. Wie sich herausstellte, war dies bereits der zweite Fall des Stromdiebstahls, der auf das Konto des Beschuldigten geht. Einige Zeit zuvor hatte er bereits eine ähnliche Konstruktion gebaut. Damals hatten die Vermieter auf eine Anzeige verzichtet. Wie er selbst angab, hatte er den Strom zum Aufladen seines Mobiltelefons und zum Kochen benötigt.

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